Hier kann man kostenlos wilde Krokodile in Costa Rica beobachten – Rund um Jacó

Krokodile Jacó Costa Rica

Jacó an der Pazifikküste Costa Ricas ist nicht soooo der Bringer. Aber rund um Jacó kann man einiges unternehmen. Surfen, ein Besuch des Manuel Antonio Nationalparks und an einer Stelle kann man umsonst Krokodile in freier Wildbahn beobachten.

Jaco Costa Rica

Unsere Tipps rund um Jacó, Costa Rica

Surfen, Sonne, Strand – für die restliche Zeit in Costa Rica bleiben wir am Pazifik. Nach herrlichen Tagen in Coco geht es über die berühmte Panamericana nach Jacó. Wie Coco auch bei amerikanischen Rentnern beliebt, dreht sich hier allerdings alles ums Surfen und zieht auch regelmäßig die Profis an. Schon auf dem Weg beobachten wir riesige Wellen, die auf keinen Fall etwas für wagemutige (“sobald ich Wellen sehe, ziehe ich meine Eltern wie ein Husky den Schlitten”) Babys sind.

jaco streetarl Farid Rueda

Eine Unterkunft zu finden, war gar nicht so einfach. Irgendwie hat uns nichts angesprochen. Und teuer ist der Ort auch. Wir entscheiden uns schließlich für das Blue Palm Hotel (“best deal in town”) und bekommen ein Zimmer mit Küchenzeile. Das Kind entdeckt natürlich sofort den schönen Pool und will in jeder freien Minute dorthin. Jacó selbst ist bis auf ein paar coole Murals relativ unspektakulär. Eine Hauptstraße mit Touriläden, Bars, Restaurants, Supermärkten. Der Hausstrand ist lang und breit, aber nicht gerade umwerfend . Trotzdem ist Jacó ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Manuel Antonio Nationalpark und in die umliegende Region. Erstes Ziel ist der Playa Hermosa, der, wie der Name schon sagt, schön ist, aber bei den Riesenwellen (hier finden regelmäßig Profi-Wettkämpfe statt) belassen wir es beim Spaziergang und schlürfen im „La Ola“ leckere Smoothies. Die Unterkünfte direkt am Strand sehen super aus, liegen vermutlich auch weit über unserem Budget.

Lohnt sich der Manuel Antonio Nationalpark? Jein!

Weiter geht es zum beliebtesten Nationalpark des Landes, Manuel Antonio. Es ist heiß, die Luftfeuchtigkeit bei gefühlt 100 Prozent und spätestens ab der Stadt Quepos schleicht der Verkehr nur noch. An einem Parkplatz werden wir abgefangen. „Ist denn hier der Nationalpark?“, wollen wir wissen. „Nein“, sagt der Parkplatzwächter und hat nach einem Blick auf Matilda ein Einsehen. Wir fahren weiter und parken näher am Eingang. Kosten 3000 Colones. Wofür? Weiß niemand. 16 Dollar pro Person und eine Taschenkontrolle später sind wir drin.

Leguan Costa Rica
Wir laufen den Sendero Perezoso (Faultier-Pfad) und staunen nicht schlecht. Er ist asphaltiert und in diesem Park befinden sich anscheinend Unmengen von Menschen. Überall ist es voll. Die Besucher könnten nicht unterschiedlicher sein. Einheimische in Badehosen und mit Kühlboxen auf dem Weg zum Strand. Als Indiana Jones verkleidete Touris, die in ihrer Expeditionskleidung und dicken Wanderschuhen schwitzen. Und wir. Kind in der Trage, immer auf der Hut vor den vielen Affen, Nasenbären, Waschbären und Leguanen, die es “recht selbstbewusst” aufs Essen abgesehen haben. Das warme Meer bietet kaum Abkühlung, begeistert aber einmal mehr das Kind. Insgesamt ist der Manuel Antonio Nationalpark ganz nett, ein absolutes Muss für Costa Rica-Reisende ist er aber unserer Meinung nach nicht.

Krokodile in freier Wildbahn in Costa Rica

Eigentlich wollten wir auf dem Weg nach Alajuela noch in den Carara Nationalpark. Allerdings hätten wir dann unser Gepäck im Auto lassen müssen und davor wird in Costa Rica ja immer gewarnt. Also lassen wir es und halten stattdessen an der Krokodilbrücke in Tarcoles (auf der Straße zwischen San Jose und Jacó). Die riesigen Viecher lauern direkt unter der Brücke und ganz wohl ist uns mit der Kurzen auf dem Arm nicht. Vor allem, wenn Matilda den Crocs begeistert winkt und sich über die Brüstung lehnen will. Mit einem Fruchtshake abgelenkt geht es zur letzten Station in Costa Rica.

costa rica krokodile jaco

Wir sind noch mal für eine Nacht in Alajuela im Paradise Hotel und stellen uns beim Abendessen im Jalapeños Central auf unser nächstes Land ein. Die Rückgabe des Mietwagens klappt problemlos und mit dem Shuttle sind wir in wenigen Minuten am Flughafen. Die Fluggesellschaft Volaris hatte uns zwar nie eine Bestätigungsmail geschickt, hat aber trotzdem alles funktioniert. Gracias und adios, Costa Rica. Du bist toll, wir sind ein bisschen verliebt und hoffen, dass wir uns wiedersehen!

Matildas Meinung: Den Strand in Jacó fand ich nicht so gut wie den in Coco. Aber der Pool im Hotel war klasse. Da war ich immer mit meinem Papa drin. Toll waren die Tiere im Nationalpark, vor allem der dicke Leguan am Strand. Ich hatte gar keine Angst und hab mich ganz nah herangetraut. Und mit den Krokos hätte ich gerne gespielt, aber das hat die Mama nicht erlaubt.

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